„Das bin ich“ oder „Wie alles begann“

Ich heiße Simone und studiere Master in IuK. IuK ist die Abkürzung für Informations- und Kommunikationstechnik und ist kurz erklärt ein Mix aus Informatik und Elektrotechnik. Ich bin so gut wie fertig mit meinem Studium, muss nur noch die Masterarbeit schreiben. Wie es danach weitergeht, darüber bin ich mir noch nicht eins.

Das was ich an meinem Studium so schätze, ist neues zu erschaffen. Ein neues Programm zum Beispiel. Und aus den selben Grund bin ich so fasziniert vom Nähen. Man kann damit so vieles erschaffen, was es vorher nicht gab, und es sieht auch noch besser aus, als von der Stange.

Ich nähe noch nicht lange, erst seit letzten Winter, aber ich bekomme nicht genug. Ich möchte ständig neues lernen und mich immer weiter steigern. Auf meinen Weg möchte ich euch gerne mitnehmen.

Alles fing mit dem Häkeln an. Ich habe schon ziemlich früh gehäkelt, aber immer nur kleine Sachen. Für Kleidung hat mir die Geduld gefehlt.

Im Winter 2017 habe ich mir aus einer schönen Wolle eine Mütze und ein Stirnband gehäkelt. Nur leider war die Wolle so grob, dass es immer durchgezogen hat. Deshalb wollte ich Fleece einnähen. Ich hatte von der Oma meines Freundes eine Handnähmaschine bekommen. Damit habe ich das Fleece gesäumt, bevor ich es per Hand in die Mütze genäht habe. Ich war so begeistert davon, wie schnell das ging, dass ich beschlossen habe mit dem Nähen anzufangen.

Meine aller erste „Nähmaschine“ und die Mütze und das Stirnband, die an allem Schuld sind

Meine Nähmaschinen

So kam ich relativ schnell zu meiner ersten Nähmaschine. Ich wusste, dass meine Mutter ein paar alte Nähmaschinen im Keller sammelt und hab sie um eine gebeten. Bekommen habe ich die Beste, die sie hatte, die alte Nähmaschine meiner Oma.

Ideal Super Automatik

Wie ihr hier sehen könnt, handelt es sich dabei um eine Ideal Super Automatik von Quelle:

Nähmaschine Ideal Super Automatik beim Nähen eines Patchworkkissens

Mit ihr habe ich Nähen gelernt. Von dem klassischen Utensilo über Reißverschlusstäschchen bis hin zu meinem ersten T-Shirt. Sie hatte alles wichtige was man als Nähanfänger so braucht. Am meisten geschätzt habe ich den verstellbaren Nähfußdruck und die stufenlose Verstellung der Zickzacklänge und Breite. Leider hat diese Maschine schon Plastikzahnräder verbaut gehabt. Eines davon ist nach kurzer Zeit gebrochen, spröde vom Alter. Da ich zu dem Zeitpunkt schon sehr sicher war, dass das ein Hobby ist, was mich nicht mehr so schnell los lässt, musste eine neue, besser Nähmaschine her.

Pfaff creative 1.5

Ich wollte eine Maschine, die auch nach etwas aussieht, ein kleines Designerstück. Nicht nur funktional sollte sie einiges können. So hatte ich als erstes die Designer Jade 35 von Husqarana Viking im Blick. Von ihr bin ich auf die Pfaff creative 1.5 gestoßen. Beide haben ein sehr ähnliches Funktionsspektrum, können relativ große Stickereien anfertigen, sehen gut aus und kosten fast gleich viel. Das ausschlaggebende Argument für die Pfaff creative 1.5 war der Obertransporteur, den es in dieser Art nur bei Pfaff gibt.

Meine Pfaff creative 1.5

Singer Ultralock

Ungefähr zur selben Zeit habe ich von meiner Patin eine alte Overlock von Singer bekommen, unbenutzt. Diese hat meiner Kleidungsherstellung noch einen zusätzlichen Schwung gegeben, denn mit einer Overlock lässt sich Jersey einfach viel schneller zusammennähen, als mit einer Nähmaschine. Für mich war das Einfädeln keine Herausforderung, die Anleitung der Maschine ist sehr gut verständlich verfasst. Somit bin ich perfekt gerüstet um meiner Nählust nachzugehen.

Derzeit ist die Overlock in der Wartung, weil ich den Fehler gemacht habe damit über das Ende eines Reißverschlusses zu nähen. Das haben die Messer mir nicht verziehen. Deshalb wird das Bild nachgereicht.

Meine aller ersten Schritte mit der Nähmaschine

Zuletzt möchte ich euch noch erzählen, wie ich das Nähen gelernt habe. Ich hatte keine Geduld zwei Monate auf den nächsten Start eines Nähkurses zu warten, ich wollte sofort loslegen.

(Dieser Absatz enthält unbezahlte Werbung) Bei meiner Suche im Internet bin ich über den Kurs „Nähen lernen leicht gemacht“ von „Nähen für Anfänger“ gestolpert. Nach langem hin und her, habe ich beschlossen das Risiko einzugehen und den Kurs für ein bisschen Geld zu kaufen. Für mich, als totaler Anfängerin, die noch nie mit einer Nähmaschine gearbeitet hat, war er genau richtig. Mir wurde erklärt wie eine Nähmaschine funktioniert und mit Hilfe von kleinen Projekten wurde ich an das Nähen herangeführt. Ich habe mein erstes Werk, ein Utensilo genäht, danach ein Täschen mit Reisverschluss. Außerdem wird in dem Kurs erklärt, wie man eine Patchworkdecke näht. Anstatt einer Patchworkdecke habe ich ein Patchworkkissen genäht.

Meine ersten Werke

Es gab noch ein paar mehr Projekte im Kurs, welche ich genäht hab.  Nach dem Kurs habe ich mich im Web treiben lassen und genäht, was mir gefällt. Und genau an dieser Stelle möchte ich mit diesem Blog ansetzen.

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